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Pressemitteilungen

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Doppelspurausbau Uznach/Schmerikon

Region ZürichseeLinth setzt sich weiter für Doppelspurausbau ein

Wie das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr heute mitteilte, verzögert sich aufgrund von Einsprachen der Doppelspurausbau zwischen Uznach und Schmerikon. Die Region ZürichseeLinth ist darüber nicht erfreut. Sie setzt sich weiter für den dringend notwendigen Ausbau im Schienenverkehr ein.

2009 haben die Gemeinden der Region ZürichseeLinth ein gemeinsames Verkehrskonzept mit Massnahmen für den motorisierten Individualverkehr, den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr verabschiedet. Der Ausbau der Eisenbahnlinie zwischen Uznach und Schmerikon zählt zu den Schlüsselprojekten, gleich wie beispielsweise die regionale Verbindungsstrasse A53-Gaster.

Im Frühling 2017 führte das Bundesamt für Verkehr das Plangenehmigungsverfahren für den Doppelspurausbau durch. Aufgrund der Einsprachen war schon damals eine Projektverzögerung absehbar. Dass sich dies jetzt bewahrheitet, ist unerfreulich. Denn während den Hauptverkehrszeiten stösst der Bahnverkehr längst an seine Grenzen. Der geplante Kapazitätsausbau ist entsprechend dringend.

Verbesserungen im Eisenbahnverkehr
Die Doppelspur ist die elementare Voraussetzung für die zukünftige Taktverdichtung zwischen Uznach und Rapperswil und entspannt nachhaltig die unbefriedigende Fahrplansituation. Sitzplatzkapazität und Fahrkomfort werden erhöht, die Fahrplanstabilität und Anschlusssicherheit optimiert. Weil Züge auf der Strecke kreuzen können, stabilisieren sich die Anschlüsse am Bahnhof Rapperswil für Reisende aus dem Linthgebiet nach Zürich sowie in umgekehrter Richtung. Der perrongleiche Umstieg ist wieder möglich. Zudem verringert sich die Fahrzeit zwischen Rapperswil und St. Gallen um fünf Minuten.

Den Verkehr ganzheitlich betrachten
Die Einführung der Doppelspur führt in Schmerikon zu längeren Schliessungszeiten der Barriere an der Allmeindstrasse. Auch deshalb hat die Gemeinde Schmerikon gegen den Doppelspurausbau Einsprache erhoben. Die Region ZürichseeLinth zeigt Verständnis für dieses Dilemma. Der Bahnübergang ist heute die einzige Verbindung zwischen dem Industriegebiet und der Hauptverkehrsachse. Das ändert sich jedoch mit dem Bau der regionalen Verbindungsstrasse A53-Gaster, die einen Direktzubringer zwischen dem Industriegebiet und der A53 vorsieht.

Im Sinne einer ganzheitlichen und nachhaltigen Verkehrsplanung setzt sich die Region ZürichseeLinth deshalb sowohl für den raschen Doppelspurausbau zwischen Uznach und Schmerikon als auch für den raschen Bau der regionalen Verbindungsstrasse A53-Gaster ein.

Kontakt:
Markus Schwizer, Präsident Region ZürichseeLinth, 055 293 39 20

Datum der Neuigkeit 25. Okt. 2017