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Pressemitteilungen

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Rückblick Unternehmergespräch "Digitale Mobilität"

Das selbstfahrende Auto kommt – aber wann?

Die Mobilität wandelt sich. Welche Chancen und Potentiale die Digitalisierung im Mobilitätsbereich mit sich bringt – dieser Frage widmete sich das diesjährige Unternehmergespräch, welches passend zum Thema im VZO Busdepot in Rüti ZH stattgefunden hat.

Die Erkenntnisse und der Stand der Forschung ist den Referenten bekannt. Und doch gehen die Einschätzungen, wann denn nun das selbstfahrende Auto massentauglich ist, auseinander. Der Range liegt zwischen den Jahren 2025 und 2070. Aber von Anfang an: am diesjährigen Unternehmergespräch, welches von Pro Zürcher Berggebiet und der Region ZürichseeLinth einen Tag vor dem ersten Digitaltag organisiert wurde, drehte sich alles um die Digitalisierung im Mobilitätsbereich. Die rund 170 Teilnehmenden hörten gestern von den drei Referenten – Werner Trachsel, Direktor VZO AG, Dr. Jörg Beckmann, Direktor der Mobilitätsakademie des TCS und Wim Ouboter, CEO von Micro Mobility Systems AG – gespannt zu und lernten dabei, dass die Digita-lisierung im Verkehr keine Zukunftsmusik mehr ist sondern bereits Realität.

Digitalisierung und Big Data – auch in der Mobilität
Seit beinahe 20 Jahren beschäftigen sich ÖV-Anbieter mit neuen Ticketsystemen, erzählt Trachsel. Eine App, die alle Fahrten des Nutzers erfasst und Ende Monat automatisch abrechnen – das ist die Idee des Zukunfts-Tickets. Berechtigterweise wird vom Publikum die Frage nach dem Datenschutz aufgeworfen. Gemäss Beckmann seien die generierten Daten äusserst wertvoll: für Unternehmen, um die Daten für eigene Zwecke zu verwenden, für die Raumplanung und Verkehrsanbieter, um an der Verbesserung des Verkehrs zu arbeiten. Mit der Herausforderung der Datennutzung muss sich Wim Ouboter zurzeit nicht herumschlagen. Der Erfinder der Micro-Scooter konzentriert sich aktuell auf die Weiterentwicklung des «Microlino»
  • ein Elektro-Mini-Auto, welches in seinen Augen optimal für urbane Räume geschaffen ist, so klein, dass drei solche Autos auf nur einen Parkplatz passen.
Jörg Beckmann führt in seinem Referat aus, dass die Gefahr bei selbstfahrenden Autos vor allem von «aussen» kommt: «Wenn eine Ampel beispielsweise auf Orange geht, hält das selbstfahrende Auto an. Für Auto-lenker kommen solche Reaktionen oft unvorhergesehen, denn beim Wechsel von Grün auf Orange würde ein menschlicher Lenker noch Zufahren», erklärt Beckmann dies an einem Beispiel.

Das Zürcher Oberland fährt Elektroauto
Die Stimmung am anschliessenden Apéro war gelöst. Einigen Teilnehmenden diskutierten rege über E-Mobilität – und es war zu spüren, dass die Sympathie für Elektroautos (vor allem kleine Elektroautos) vorhan-den ist: «Meinem Mann und mir reichen die 80km Weitreiche unseres Elektroautos um zur Arbeit zu fahren», sagt Annemarie Beglinger, Gemeindepräsidentin Mönchaltorf, beispielsweise. Und gemäss Werner Trachsel ist auch der VZO daran zu prüfen, ob zukünftig E-Busse die Strassen des Zürcher Oberlandes befahren.

Datum der Neuigkeit 29. Nov. 2017