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So ein E-Bike ist keine Eselei!


Auf Kurz- und Mittelstrecken ist das E-Bike eine gute Alternative zum Auto und zum öffentlichen Verkehr. Auf Einladung des Gemeindeverbundes Region ZürichseeLinth und der in Rapperswil-Jona domizilierten Firma YouMo haben sich in den letzten Monaten rund 20 Testfahrerinnnen und Testfahrer von den Vorzügen überzeugt. Die Begeisterung ist gross.

Ab auf\'s E-Bike
Ursula Küng, Benken: «Man ist zügig damit unterwegs.»


Bei Ursula und Karl Küng gehören Esel sozusagen zur Familie. Seit über 30 Jahren bietet das Ehepaar in Benken Eseltrekking und Eselreiten an. Wenn Ursula Küng die Esel füttert, legt sie den Weg zu ihren Tieren neuerdings mit einem E-Bike zurück. «Man ist zügig damit unterwegs», schwärmt sie. Die Fahrt bergauf sei ein Klacks. Nachdem Ursula Küng im Sommer während einigen Wochen ein E-Bike der Marke YouMo testen durfte, reifte in ihr der Entscheid, ein Fahrrad mit unterstützendem Elektromotor selbst anzuschaffen. Denn nicht nur zum Eselfüttern ist das E-Bike für sie ideal: «Auch für alltägliche Besorgungen oder eine ausgiebige Radtour greife ich darauf zurück.»

Flüssig durch den Verkehr
Während Autofahrer in den Hauptverkehrszeiten oft im Stau stehen, kommen Velofahrer flüssig durch den Verkehr und rechtzeitig ans Ziel. Mit einer sympathischen Aktion motivierte der Gemeindeverbund Region ZürichseeLinth die Bevölkerung im vergangenen Sommer zum Umsteigen. In Zusammenarbeit mit der Firma YouMo, die E-Bikes selbst entwickelt und im Werk- und Technologiezentrum WTL in Rapperswil-Jona zusammenbauen lässt, wurden 20 Designräder zum mehrwöchigen Probefahren zur Verfügung gestellt. Die meisten Testfahrer zeigten sich aufgrund der gemachten Erfahrungen begeistert. Viele beabsichtigen, selbst ein E-Bike anzuschaffen.

Zu ihnen zählt auch Christa Jud aus Schmerikon. «Das E-Bike ist für mich ganz klar eine Alternative zum Auto oder zum öffentlichen Verkehr. Im nächsten Frühjahr werde ich mir eines zulegen.» Während der Testphase wurde sie häufig auf das auffällige Design des zur Verfügung gestellten YouMo-Bikes angesprochen. «So entstanden interessante Gespräche mit fremden Leuten. Das war eine interessante Erfahrung für mich.»

Heidi Scherrer aus Rapperswil nutzte das E-Bike drei Mal in der Woche, um an ihren zwölf Kilometer entfernten Arbeitsplatz zu gelangen. «Ich habe es genossen, nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel und die fixen Abfahrtszeiten angewiesen zu sein», erklärt sie im Rückblick. Ein schöner Effekt sei ausserdem das regelmässige Training an der frischen Luft gewesen.

Gut ausgebautes Radnetz
Auch Raphael Jud aus Kaltbrunn legte den Arbeitsweg häufig mit dem E-Bike zurück. «Ich war etwa gleich schnell, wie wenn ich mit dem Auto oder dem öV gefahren wäre.» Das Fahrradnetz in der Region Zürichsee-Linth sei glücklicherweise gut ausgebaut und das E-Bike-Fahren entsprechend angenehm. «Den Arbeitstag mit frischem Wind und leichter Bewegung ausklingen zu lassen, ist einiges angenehmer, als im vollen Zugabteil zu sitzen oder sich am Autosteuer auf den Verkehr konzentrieren zu müssen», bilanziert Raphael Jud.

Auch Marina Egger aus Kaltbrunn zieht eine durchwegs positive Bilanz: «Es hat extrem viel Spass gemacht!» So oft sie konnte, war sie mit dem Flitzer unterwegs. Sei es zur Arbeit, zum Reiten, in die Klavierstunde, zum Arzt oder zum «Käffele» bei einer Freundin. «Ich finde das E-Bike eine super Sache und optimal für das flache Gelände in der Region Zürichsee-Linth.» Die Velowege seien gut erschlossen, und man komme bestens voran.

Interessante Kontakte geknüpft
Rundum Begeisterung. Doch gab es wirklich nur Lob und überhaupt keine Kritik? Tatsächlich gingen bei der Umfrage, die bei den Testfahrern durchgeführt wurde, nur wenige kritische Äusserungen ein. Einzelne Testfahrer empfanden für ihre persönlichen Bedürfnisse den Rahmen der Design-Räder als etwas zu massiv. Und ab zu gab es lange Mäuler, wenn über Nacht das Laden vergessen ging und sich am Berg unerwartet die Akku-Leistung zu Ende neigte. Doch selbst in diesen Fällen resultierte ab und zu ein Gewinn aus der Situation. Immer wieder ist es beim Aufladen des Akku unterwegs zu interessanten Kontakten und Gesprächen gekommen, die ohne E-Bike nie entstanden wären.

 
Erfahrungsberichte Erfahrungsberichte_E-Bike.pdf (174.8 kB)